Zimtsterne

Welcher Duft fällt euch ein, wenn ihr an Weihnachten denkt? Sicher der Duft eines Tannenbaums, Kerzenduft, eventuell der Duft eines im Backofen bratenden Truthahns und natürlich Zimt. Zimt ist das Weihnachtsgewürz schlechthin. Das liegt daran, dass viele Weihnachtsgebäcke Zimt enthalten. Allen voran die leckeren Zimtsterne. Sie gehören zur (Vor-)Weihnachtszeit wie das Amen in der Kirche. Die Kalorien der Zimtsterne übersehen wir beim Futtern gekonnt. Schließlich ist die Weihnachtszeit nur einmal im Jahr.

Entstanden ist das Zimtsterngebäck – wie so viele Rezepte – übrigens durch einen Zufall: Ein Schwabe soll einer Baisermasse (Eiweiß und Zucker) Zimt zugefügt haben. Fertig war der erste Zimtstern.  Von dem Ergebnis muss er sehr beeindruckt gewesen sein, und wer könnte ihm das bei dem leckeren Geschmack verübeln?

Deine Zutaten: (für 70 Stück)

500g ungeschälte feingemahlene Mandeln

300g Puderzucker

1-2 Esslöffel Zimt

2 Eiweiß

2 Esslöffel Mandellikör

und für die Glasur noch weitere 125g Puderzucker und 1 weiteres Eiweiß

Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach und geht recht fix:  Mandeln, Puderzucker und Zimt mischen, Eiweiß und Mandellikör dazugeben und alles schön zusammen kneten. Als nächstes den Teig auf einer mit Puderzucker bestreuten Arbeitsplatte ca. 1 cm dick ausrollen. Anschließend die Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Eiweiß steif schlagen und den restlichen Puderzucker nach und nach untermischen. Zum Schluss noch die Sterne mit der soeben hergestellten Glasur bestreichen und ab damit in den Ofen- bei nur 150 Grad für 10-15 Minuten. Fertig sind die selbstgebackenen Zimtsterne! Nun kommt der schönste Teil: Nach dem abkühlen kann man gleich mit dem Naschen anfangen – vorsichtig,  Suchtgefahr…!

Habt Ihr einen Tipp um die Zimtsterne noch besser zu machen? Verratet ihn uns unter redaktion[at]kjero.com!

Bildquelle: Joujou  / pixelio.de