Sagrotan

Geschichte

Bereits im 19. Jahrhundert fand Sagrotan seinen Anfang. Als 1889 viele Städte mit Cholera-Epidemien zu kämpfen hatten, entwickelte Sagrotan ein Universaldesinfektionsmittel. Ursprünglich hatte dieses Produkt den Namen LYSOL. Unter diesem Namen wird Sagrotan noch heute in den USA vertrieben. Rudolf Schülke und H. Julius Mayr gründeten damals die Chemiefirma Schülke & Mayr in Hamburg und produzierten Sagrotan oder wie früher genannt LYSOL. Diese Firma bekam einige Jahre später eine Ehrenurkunde für seine Dienste während der Epidemie verliehen, denn 1892 bekämpfte das Universaldesinfektionsmittel die Krankheitserreger sehr wirkungsvoll. Was bedeutete, dass die Hansestadt Hamburg weitgehend frei von den Erregern war und die Epidemie somit gedämmt werden konnte.

Markenname

1912 ließ sich Schülke & Mayr den Markennamen Sagrotan patentieren. Dieser ist eine Zusammensetzung mehrerer Worte. Der damalige Geschäftsführer überlegte sich folgendes: „Sanus“ ist lateinisch und bedeutet „gesund, heil“, Groethuysen war sein Familiennamen, den er integrieren wollte. Und als Quelle der Gesundheit und des Wohlergehens wählte er die griechische Göttin Hygieia aus. So verschmolz er die ersten drei Buchstaben des Wortes sanus mit seinem Familiennamen. Die griechische Göttin für Reinheit, war nun das Logo der neuen Marke Sagrotan.

Weiterentwicklung und Erfolg

Wie oft vermutet, wurde LYSOL nicht einfach umbenannt, sondern weiterentwickelt. Es war nicht mehr ein Universaldesinfektionsmittel sondern ein Feindesinfektionsmittel mit vielen Eigenschaften. Reinigung war nun gleichzeitig mit Desinfektion möglich in einem Präparat. Außerdem war es deodosierend, ungiftig, reizlos und wohlriechend was es zu einem optimalen Produkt für die Körperpflege machte.

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